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Welthunger, Tierleid und Völkerwanderungen stoppen durch verantwortungsbewussten Konsum!

Die fortschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft ist ökologisch und menschenrechtlich mehr als bedenklich - die massenhafte Produktion von Soja als Tierfutter, Kaffee und Palmöl führt zu gravierenden Pestizidvergiftungen und massenhaften Landvertreibungen. Anstatt Agrarökologie zu unterstützen, setzt die Bundesregierung weiterhin bevorzugt auf Profite für Agrarkonzerne und EU-Agrarminister Hogan will mit 15 Mio Euro unserer Steuergelder den Fleischkosum sogar noch ankurbeln.


EU-Agrarkommissar Phil Hogan versprach auf der Zuchtschau " Sommet de l'Elevage"  vom 5. Okt.:

  • Unterstützung mit  einer gezielten Kampagne zum Genuss von hochwertigen Rindfleisch-, Lamm- und Schweinverzehr.
  • Hilfeleistung bei der Erschließung der Exportmärkte.

 

Tierquälerei durch Import - Export
Tierquälerei durch Import - Export

Völkerwanderungen durch Landraub in Drittländern!
Völkerwanderungen durch Landraub in Drittländern!

Weltweit sind bis zu 30% des Ackerlandes vom Landraub (Landgrabbing) betroffen und dieser Handel ist alles andere als fair. Hunderttausende Bauern wurden bereits von ihrem Ackerland vertrieben, ihrer Lebensgrundlage beraubt. Die Folge hiervon: Völkerwanderungen!

 

Fast 50% der Anbauflächen werden für Tierfutter benötigt!
Fast 50% der Anbauflächen werden für Tierfutter benötigt!

Fast 60% der gesamten Lebensmittel und Agrarprodukte, die wir als Europäer konsumieren, wachsen auf diesen geraubten Feldern. Ca 50% der gesamten Agrarflächen werden für Tierfutter genutzt, die wiederum in den reichen Industrieländern gegessen werden.

Wir können gemeinsam das Problem bekämpfen:

  • Neuausrichtung des Ernährungssystems durch Agrarökologie erlangen
  • Produktivitätssteigerung durch die industrielle Landwirtschaft eindämmen
  • auf regionale Lebensmittel setzen
  • auf Pestizide und Gentechnik verzichten
  • bäuerliche Saatgutsysteme unterstützen
  • Versorgung von Kantinen, Krankenhäuser, Seniorenheimen und Schulen durch lokale Erzeuger bevorzugen
  • lange Vermarktungs- und Transportwege meiden
  • Regelungen und Gesetze, welche die agrarökologische Erzeugung behindern,
    darunter geistige Eigentumsrechte und für eine (klein-)bäuerliche Erzeugung unangemessene Vorschriften ändern
  • auf pflanzliche Ernährung umsteigen - Fleischverzicht!


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EU-Agrarkommissar Phil Hogan hat angekündigt, den Fleischverzehr in der Europäischen Union mit einem Programm über 15 Mio Euro ankurbeln zu wollen. Bei der Zuchtschau „Sommet de l’Elevage“ am 5. Oktober im zentralfranzösischen Clermont-Ferrand erläuterte der Ire, dass er mit einer gezielten Kampagne „einige Mythen über die Tierhaltung zerstreuen“ und helfen wolle, zum Genuss von hochwertigem Rindfleisch, Lamm und Schwein zurückzukehren.

In seinen Augen ist eine Sensibilisierung „für die hohe Qualität und Nachhaltigkeit der einzigartigen, extensive Viehhaltung in Europa“ nötig. Der Agrarkommissar betonte, dass er sich der Schwierigkeiten der französischen Viehwirtschaft „voll und ganz“ bewusst sei. Er erinnerte an die kürzlich beschlossenen Maßnahmen zur Entlastung des europäischen Milchmarktes, die von den Bauern auch gut angenommen worden seien. Von diesen Maßnahmen erhoffe er sich eine Sogwirkung, die auch den Rindfleischmarkt entlaste.

Zudem versprach Hogan den Tierhaltern, bei der Erschließung neuer Exportmärkte zu helfen und verwies auf Markterkundungsreisen nach Vietnam und Indonesien Anfang November, in die Türkei sowie auf weitere Fahrten nach Westafrika, Kanada, Iran und den Persischen Golf in der ersten Jahreshälfte von 2017. Mit derselben Intention habe er bereits Mexiko, Kolumbien, China und Japan besucht. Als weiteren Ansatzpunkt zur Bekämpfung der Agrarkrise nannte Hogan die Einrichtung der Marktbeobachtungsstelle und der „Task Force Agrarmärkte“ (AMTF).



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