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Hummus - ballaststoff- und eiweißreich

Kichererbsen haben ihren Ursprung im Orient und werden schon seit über 10.000 Jahren verzehrt - und das aus gutem Grund.

Sie sind vielseitig einsetzbar, sehr ballaststoff- und eiweißreich - somit gut für die Verdauung und fördern den Proteinaufbau im Körper.

Hier stellen wir dir die bekannteste Art der Verwendung vor: Hummus!

Du kannst es pur, auf dem Brot (zum Beispiel mit Rucola und Tomaten) oder als Dip genießen.

Hummus - Ballaststoff- und eiweißreich - fairani

eiweißreich

schnell & lecker

glutenfrei

ballaststoffreich


Zutaten für ca. 400 g Hummus

(reicht für etwa eine Woche)

- 250g Kichererbsen

- 75g Sonnenblumenöl

- 1/2 Zitrone

- 2 Knoblauchzehen

- 1 Hand voll Rucola

- Basilikum (frisch oder getrocknet)

- 2 Hand voll Sonnenblumenkerne

- Curry, Kurkuma, Marsala (alternativ Paprikapulver)

- Steinsalz, Pfeffer

Hummus - Ballaststoff- und eiweißreich - fairani

Zubereitung:

Die Kichererbsen über Nacht in kaltem Wasser einweichen und am nächsten Tag ca. 1/2 bis

1 Stunde mit etwas Salz köcheln - Salz erst zum Schluss zugeben (laut Anleitung auf der Verpackung). Natürlich kannst du bereits gekochte Kichererbsen verwenden, dann geht es auch schneller.

Die Brühe in eine Schüssel abschütten und für später aufbewahren, die Kichererbsen in einen Mixer geben, Sonnenblümenöl darüber, das macht alles schön sämig.

Den Knoblauch schälen, das Ende abschneiden und dann ebenfalls in den Mixer.

Die 1/2 Zitrone auspressen und Saft in den Mixer geben.

Rucola und Basilikum noch hinein.

Mit Curry, Kurkuma und Marsala würzen (das gibt die gelbe Farbe und den orientalischen Geschmack).

Mit Salz und Pfeffer abschmecken (wer es gerne scharf mag, kann auch Chili benutzen).

Zum Schluss den Mixer starten und nach und nach Brühe hineingeben, bis eine cremige Masse entstanden ist - je nach der gewünschten Konsistenz kann mehr oder weniger Brühe hinzugefügt werden.


Warum das so gesund ist:

- Kichererbsen enthalten jede Menge Ballaststoffe, die eine gesunde Verdauung fördern, und Eiweiße; zudem enthalten sie die Vitamine A, B, C und E und sind reich an den essentiellen Aminosäuren Lysin und Threorin, die der Körper für den Proteinaufbau benötigt

- Sonnenblumenkerne bestehen zu 90% aus ungesättigten Fettsäuren; sie stärken das Herz-Kreislauf-System und die Knochen, wirken präventiv bzgl. Parodontose und Zahnfleischbluten; als Beauty-Tipp machen die Sonnenblumenkerne glatte Haut und glänzendes Haar

- Zitronen sind reich an Vitamin C und Antioxidantien, besitzen eine antibakterielle Wirkung, entgiften den Körper, stärken das Immunsystem, die darin enthaltenen Enzyme unterstützen die Verdauung, die Schale enthält wertvolle ätherische Öle

- Rucola ist eine gute Quelle für Eisen, Kalzium, Kalium, Vitamin A und C; die darin enthaltenen Senföle (diese sind verantwortlich für den scharfen Geschmack und zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen) wirken antioxidativ und gegen Krebs

- Basilikum stärkt das Verdauungssystem, beruhigt die Nerven, lindert Migräne und hilft bei Frauenproblemen; äußerlich angewendet hilft das ätherische Öl gegen Insektenstiche, der daraus gemachte Tee unterstützt die Wundheilung

 

Für mehr Informationen zu einer ausgewogenen Ernährung kannst du einen Blick auf unsere Nährwerttabelle oder unser Lebensmittel-Lexikon werfen!

Quellen: siehe Lebensmittel-Lexikon

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