Milch - das brutale Nahrungsmittel!


  • nach der Geburt von der Mutter getrennt, weggesperrt - in Einzelhaft!

  • nur ein paar Meter entfernt rufen und trauern die Mütter um ihre Kälber - tagelang, manchmal auch über Wochen!

Rinder sind sehr intelligent und haben ein sehr soziales Verhalten, entsprechend ihrem natürlichen Verhalten leben sie in einer Herde von ca. 20-30 Muttertieren mit ihren Kälbern. Eine Trennung zwischen Muttertier und Kalb ist sehr schmerzlich, da die Bindung  zwischen beiden Tieren sehr stark ist. Unter natürlichen Bedingungen erfolgt innerhalb 3 Stunden nach der Geburt die Prägung des Kalbes: Die Mutter leckt ihr Kalb intensiv ab, begleitet von einem brummigen Muhen. Das Kalb trinkt am Euter  und nimmt somit die wertvolle Biestmilch auf. Nach ca. 3 Tagen sind sich Mutter und Kalb vertraut und erkennen sich an Stimme und Geruch. Bis zu 14 Tagen ruhen die Kälber  hauptsächlich und trinken bei ihrer Mutter ca 6-8 Mal am Tag. Die Kälber liegen meist geschützt und werden regelmäßig von ihrer Mutter geleckt und gesäugt. Nach ca. 2 Wochen geht die Mutter mit ihrem Kalb zur Herde, die Kälber werden weiterhin 4-5 täglich gesäugt. Nach ca. 2 Monaten gehen die Kälber immer häufiger mit der Herde, nach ca. 5 Monaten weiden sie mit den großen Tieren, häufig neben ihrer Mutter. Die Mutter setzt ihr Kalb erst nach ca. 8 Monaten, ihr Bullenkalb erst nach 11 Monaten ab.

Viele Konsumenten von Milch und Milchprodukten glauben, dass der Kuh lediglich die überschüssige Milch genommen wird - nachdem ihr Kalb gesättigt worden ist. Doch das ist ein Irrtum - den meisten Kühen wird es nicht mehr gestattet, ihre Kälber zu säugen, stattdessen werden die Kälber von der Mutter isoliert und von Menschenhand aufgezogen. Die Milch dient ausschließlich der Wirtschaft!


Dürfen die Kälber nach ein paar Monaten in den Stall oder sogar auf die Weide zu den großen Tieren - wird ihnen ein sogenannter "Saugentwöhner" im Nasenknorpel befestigt (je nach Material brutale Variante). Wie bereits das Wort besagt, soll den Kälber das Saugen entwöhnt werden - saugen sie z. B. am Euter ihrer Mutter, fügt es der Mutter Schmerzen zu, sodass diese das Kalb abweist.

Wir sprechen hier jedoch nur von den weiblichen Kälbern, deren ein grausames Schicksal als Milchturbokuh bevorsteht. Doch welches Schicksal steht den männlichen Kälbern bevor? Hier handelt es sich lediglich um ein Nebenprodukt - wertlos für die Milchwirtschaft - das kurz nach seiner Geburt zum Schlachten abtransportiert wird...........geboren um zu sterben!!!

die milch als Ramschprodukt

Wir leben in einer Überflussgesellschaft und so ist es auch mit der Milch. Bei den  Supermarktketten, dominiert von Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und Metro herrschen Preiskämpfe. Sie sind die Player auf dem Markt und bestimmen die Preise. Ein System, das die Kleinbauern zerstört und die Massentierhaltung fördert.

Aus staatlicher Sicht gewünscht - zum einen beendete die EU Agrarpolitik 2015 die Milchquote (Staat gab vor, wieviel Milch jeder maximal produzieren durfte). Seitdem darf jeder soviel Milch produzieren, wie er will. Zum anderen fördert der Staat die Landwirte, die in den Bau größerer Ställe investieren, damit mehr Milch produziert wird. Das Ziel  - die Milch als reines Handelsobjekt für den Weltmarkt.

49% der in Deutschland produzierten Milch wird mittlerweile ins Ausland geliefert. Dazu zählen auch Regionen aus Westafrika, deren heimische Milchproduktion durch den Billigimport aus Europa systematisch zerstört wird. Die Folge: langfristig werden neue Flüchtlingsströme erzeugt. Ein sinnloses System, das nur der Lobby Geld in die Kassen bringt. Und alles auf Kosten der Kühe und der deutschen Steuerzahler.

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