Der Walnussbaum

Der Walnussbaum bevorzugt mildes Klima und findet sich daher überwiegend im mediterranen Raum in Europa. In Deutschland ist er vor allem in den südwestlichen Weinbaugebieten und Flusstälern (z. B. Rhein) zu finden.

Der Walnussbaum

kann eine Höhe bis zu 25 m erreichen, er ist kräftig und wohl proportioniert, sein Stamm ist gerade und schlank. Er liebt sonnige Standorte und kann bis zu 200 Jahre alt werden. Walnussbäume bevorzugen lehmige, fruchtbare Böden, die reich an Kalzium sind und wenig Sand enthalten.

 

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Der Walnussbaum

Die Walnuss

ist sehr gesund und reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen. Sie liefert fast doppelt so viele Antioxidantien wie andere Nüsse.

 

Sammelzeit: Ende September  und Oktober

 

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Die Walnuss

Historie vom Walnussbaum

Der Walnussbaum gehört zu den ältesten Bäumen, er findet seinen Ursprung in einem Zeitraum vor mindestens 2,6 Mio Jahren. Man vermutet, dass die Walnuss die damaligen Klimaveränderungen überstand. Von Persien über Asien und China gelang der Walnussbaum nach Griechenland. Von den Römern angebaut, zog der Walnussbaum weiter in das heutige Gebiet von Belgien, Frankreich und Teilen Südwestdeutschland.

Um so trauriger ist es, dass der echte Walnussbaum mittlerweile vom Aussterben bedroht ist. Es gibt auf unserem Planeten nur noch wenige Regionen, die über größere Bestände verfügen, wie z. B. Kirgistan in Zentralasien. Immer mehr Bäume werden gefällt; zudem verzehren Wiederkäuer gerne die Baumrinde und beschädigen somit diese Bäume.