Lebensmittel-Lexikon

A

-Äpfel: zählen zu den gesündesten Obstsorten - sie sind ein gute Energielieferanten, enthalten viele Vitamine (A, B, C, E, Niacin, Folsäure), Spurenelemente wie Eisen, Magnesium und Kalium; das in Äpfeln enthaltene Pektin senkt den Cholesterinspiegel, die Fruchtsäure reinigt deine Zähne; du solltest die Äpfel unbedingt mit Schale essen, da sich darin die meisten der Vitamine befinden; geriebene Äpfel sind ein altbewährtes Hausmittel gegen Durchfall

-Algen (Sorte Kombu): sind sehr gute natürliche Jod-Lieferanten

-Amaranth: weist einen Spitzengehalt an Magnesium auf und einen hohen Calcium- und Eisengehalt; daneben enthält dieses wertvolle Korn viele ungesättigte Fettsäuren (v. a. Omega 3) und Proteine; die Aminosäure Lysin, die ein wichtiger Baustein der Proteine ist, liefert es in überdurchschnittlichen Mengen; weil sich nicht um Getreide handelt, ist das Korn glutenfrei - nicht umsonst war es das Hauptnahrungsmittel der Inkas und Azteken

-Aprikosen: die süßen Sommerfrüchte enthalten Vitamin A, B1, B2 und C, Kalium, Phosphor und Calcium; durch den Verzehr von Aprikosen kannst du Magen-Darm-Beschwerden, Herzkrankheiten und Infektionskrankheiten vorbeugen, sie liefern Energie und entgiften - zudem ist die Mineralstoffkombination wichtig für den Knochenaufbau und deren Erhalt und die Zellen-/Muskel-Funktion

-Auberginen: bestehen zu 93% aus Wasser, sind kalorienarm und enthalten nebenbei viele B-Vitamine, Vitamin C, Kalium und Antioxidantien (u. a. antikanzerogen); bitte nur gekocht verzehren, im rohen Zustand sind sie giftig

-Austernpilze: sie enthalten reichlich B- und D-Vitamine, die sich positiv auf Nervensystem und Knochen auswirken; daneben weisen sie einen hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt auf und sind dabei kalorien- und fettarm; die in den Auternpilzen vorkommenden Enzyme tragen zur Regulierung des Cholesterinspiegels bei

-Avocado: sie enthält einige essentielle Aminsosäuren (die der Körper nicht selbst produzieren kann), ungesättigte Fettsäuren (welche sich positiv auf den Blutfettspiegel auswirken), Vitamin A, C, D, K, E, B und spezielle Kohlenhydratkombinationen, die die Hirnzellen und Nerven mit Energie versorgen; der Kern der Avocado ist u. a. wirksam gegen Entzündungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Parasiten/Pilze und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (mehr zum Avocadokern kannst du in der Rubrik "Gesund und Schön" zum Thema "Der Kern der Avocado - Gesundheit von Innen" lesen)

B

- Bananen: sind vor allem bei Sportlern beliebt, da sie kalorienreich sind und damit viel Energie liefern - zudem sind sie gute Lieferanten von Kalium und Magnesium, somit ist die Nerven- und Muskelfunktion sichergestellt und gegen Herzrythmusstörungen wird vorgebeugt; an Vitamin C, A, K und vor allem B-Vitamine haben sie viel zu bieten; Bananen (vor allem reife) sind leicht verdaulich, die Pektine helfen sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung

- Bärlauch: diese Frühlingspflanze enthält verdauungsfördernde Senfölbestandteile, Vitamin C und Eisen sowie ätherische Öle, die befreiend auf die Atemwege wirken und blutgefäßreinigend

- Basilikum: stärkt das Verdauungssystem, beruhigt die Nerven, lindert Migräne und hilft bei Frauenproblemen; äußerlich angewendet hilft das ätherische Öl gegen Insektenstiche, der daraus gemachte Tee unterstützt die Wundheilung

- Birnen: durch ihren geringen Fruchtsäuregehalt und hohen Gehalt an Ballaststoffen sind Birnen sehr bekömmlich und verdauungsfördernd; sie sind vitaminreich (vor allem Vitamin C und Folsäure, welche wichtig für die Blutbildung wichtig ist und ein entscheidende Rolle für die Bildung von Glückshormonen spielt) und mineralstoffreich (besonders hoch ist der Kaliumgehalt, dies wirkt entwässernd und lindert Blasen- und Nierenprobleme)

- Blumenkohl: ein leicht verdauliches, ballaststoffreiches und kalorienarmes Gemüse - ist deshalb bei Diäten sehr beliebt; daneben enthält es eine Menge Vitamin C, Kalium und Folsäure

- Bohnen (weiß): sind sehr wichtige Eiweißlieferanten, deren Proteingehalt sogar deutlich über dem von Fleisch liegt; daneben enthalten sie Spurenelemente wie Mangnesium, Kalium, Calcium, Eisen und Phosphor, Vitamine A, C, E, und B-Vitamine; weiße Bohnen regulieren den Blutzuckerspiegel und sind daher auch gut für Diabetiker geeignet, binden Cholesterin und enthalten einige Antioxidantien (die Radikalfänger) - um die blähende Wirkung von den Bohnen zu verhindern, kannst du diese mit Kümmel würzen

- Bohnen (schwarz): im Gegensatz zu weißen und roten Bohnen sind die die besten Energielieferanten und liefern die meisten freien Radikale; durch Ballaststoffe halten sie die lange satt und fördern deine Verdauung; sie enthalten einige Vitamine und Mineralstoffe (darunter Vitamin A und B-Vitamine, Eisen, Magnesium und Zink); außerdem erhältst du durch schwarze Bohnen hochwertige Proteine

- Buchweizen: anders als der Name erwarten lässt, ist Buchweizen kein Getreide, sondern das Korn ein krautigen Pflanze - ein Pseudogetreide, das deswegen für Personen mit Glutenunverträglichkeit geeignet ist - er enthält einige verdauungsfördernde Ballaststoffe, hochwertige Proteine (alle 8 Aminosäuren), B-Vitamine und eine hohe Menge an Magnesium, Phosphor und Kupfer

C

- Cashew-Kerne: sind reich an Proteinen, einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Tryptophan (welches in das Glückshormon Serotonin umgewandelt wird), zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen; durch ihre Nährstoffzusammensetzung haben sie eine positive Auswirkung auf deine Leistungsfähigkeit, Stoffwechsel, Energiehaushalt und Muskelgeneration sowie -funktion

- Champignons: wirken blutdruckregulierend durch das Enzym Tyrosinase

- Chia-Samen: wurden bereits von den Mayas und Azteken wegen ihrer heilenden Wirkung geschätzt; sie enthalten wenig Chalorien, viele Ballaststoffe, reichlich Eiweiß, Mineralstoffe und Antioxidantien sowie massig Omega-3-Fettsäuren (deshalb für Sportler und Figurbewusste bestens geeignet); in Studien wurde eine vorbeugende und unterstützende Wirkung bei der Behandlung von Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Reizdarm festgestellt - für mehr Infos zum Chia-Samen, siehe unser Artikel "Gesunde Power mit Chia-Samen"

- China-Kohl: weist einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminsosäuren auf; enthält verschiedene Substanzen wie Brassinin, Senföl und Vitamin C, welche eine krebshemmende und immunsystemstärkende Wirkung zeigen; zudem ist China-Kohl leicht verdaulich

- Couscous: wird traditionell aus Weizen hergestellt und daher sollte Couscous in Verbindung mit frischem Gemüse und Saaten verzehrt werden, um einen guten Nährstoffgehalt aufzuweisen - wir bevorzugen die Variante,  die aus vollem Korn (ballaststoffreich) oder Hirse (reich an Eisen und glutenfrei) hergestellt wird

D

- Datteln (getrocknet): sind reich an wertvollen Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen und sind gute Energielieferanten; trotz des hohen Zuckergehalts machen Datteln nicht dick, da sie nur einen geringen Kalorienanteil besitzen; zudem wirken sie beruhigend und stimmungshebend;
du solltest außerdem darauf achten, dass bei der Trocknung auf den Einsatz von Schwefel verzichtet wird

E

- Erbsen (grün): stammen ursprünglich aus Kleinasien, wo sie als wichtige Proteinquelle galten; zudem sind sie reich an B-Vitaminen, Vitamin C und E, Mineralstoffen und essentiellen Aminosäuren; dadurch stärken sie das Immunsystem, senken den Cholesterinspiegel, fördern die Gehirn- und Nervenfunktion, hemmen Krankheitserreger und stärken die Knochen

- Erdbeeren: enthalten mehr Vitamin C als Orangen, der hohe Gehalt an Folsäure und Eisen hilft bei Blutarmut; zudem sind Erbeeren eine gute Kalzium-Quelle, welches das Entstehen von Osteoporose vorbeugt; Kalium und Magnesium schützen das Herz; Salicylsäure lindert Rheuma- und Gicht-Beschwerden; die sekundären Pflanzenstoffe der Erdbeeren beugen Krebs und Arteriosklerose vor; du solltest die Erdbeeren frisch verzehren, da sie durch ihren hohen Wassergehalt schnell verderblich sind und ihre Inhaltsstoffe rasch verlieren

F

G

- Grünkohl: ist für seinen unübertroffenen Nährstoffreichtum bekannt; er enthält antioxidativ wirkende Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe und bietet eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Alternative zu tierischem Eiweiß; u. a. enthält er viel Eisen, Calcium, Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe - dadurch wirkt er sich u. a. positiv aus auf Blut, Entzündungen, Krankheiten, Cholesterinspiegel und Herz-Kreislauf-System

H

- Hafer: gilt als das ernährungsphysiologisch wertvollste Getreide; bei Sportlern ist es sehr beliebt wegen des hohen Eiweiß- (12% - überwiegend essentielle Aminosäuren) und Kaloriengehalts; daneben enthält es zahlreiche Ballaststoffe, weshalb es als Hilfsmittel bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt wird, und ist nährstoff- (Kalium, Magnesium, Eisen, Calcium, Zink, Phosphor) und vitaminreich (v. a. Vitamin E und B-Vitamine)

- Haselnüsse: enthalten viel Eweiß, merhfach ungesättigte Fettsäuren und im Gegensatz zu den anderen Nussarten mehr Vitamin E (welches für den Zellschutz verantwortlich ist und Radikale abfängt)

- Heidelbeeren: fangen freie Radikale ab (dadurch Schutz vor Hautalterung), beugen Krebs vor, enthalten viel Vitamin C und E; getrocknet helfen sie gegen Durchfall (zum Beispiel gekocht in Form von Heidelbeertee)

- Himbeeren: werden von den Menschen schon seit der Steinzeit regelmäßig verzeht - sie enthalten jede Menge Vitamin C und Eisen, dadurch wirken sie stärkend für das Immunsystem, blutreinigend und blutbildend (das Eisen wird durch das Vitamin C sehr gut verwertet); daneben enthalten sie wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Folsäure, Magnesium und viel Calcium; die Zitronensäure in den Himbeeren hat einen guten Einfluss auf den Harnstoffwechsel; Himbeeren enthalten sogar einige sekundäre Pflanzenstoffe, die Flavonide, welche antioxidativ (damit krebsverhindernd), blutreinigend und antientzündlich sind

- Hirse: enthält einige Spurenelemente und Mineralstoffe, unter anderem Silicium, Magnesium und besonders viel Eisen - dadurch hat sie eine positive Wirkung auf Knochen, Gelenke, Haut, Haar, Nägel und Blut; da Hirse glutenfrei ist, ist sie gut bekömmlich und leicht verdaulich - geeignet für Personen mit Magen-Darm-Problemen, insb. Zöliakie

I

- Ingwer: löst ein Wärmegefühl im Körper aus, mindert Brechreiz und Übelkeit, lindert Schmerz, dämmt Entzündungen ein und hemmt die Blutgerinnung

J

- Johannisbeeren: sind reich an Antioxidantien und Vitamin C (besonders hoch ist der Vitamin C-Gehalt bei schwarzen Johannisbeeren) und enthalten Zitronensäure, Kalium, Pektine und Gerbstoffe; sie schützen vor Krebs, indem sie freie Radikale abfangen, helfen bei Verdauungsstörungen und neutralisieren den Insulinspiegel; das Kernöl hilft bei der Behandlung von Neurodermitis - für mehr Infos siehe unser Artikel "Für eine tolle Haut - Beeren machen schön!"

K

- Kakao: wurde schon von den Majas und Azteken verehrt; bekannt ist er auch für seine stimmungsaufhellende Wirkung, die durch das Serotonin und Dopamin hervorgerufen wird; zudem enthält er Kalium, Magnesium und Vitamin E; Kakao wirkt blutdrucksenkend, stimuliert den Kreislauf und die Nerven und liefert dem Körper viele Radikalfänger

- Karotten: enthalten Vitamin A, welches wichtig für Wachstum, Augen, Haut und die Krebsvorsorge ist

- Kartoffeln: sind eines unserer Grundnahrungsmittel, sind reich an Kalium und bekämpfen Übergewicht und Bluthochdruck - sie sättigen schnell, enthalten wertvolle Eiweiße, Mineralstoffe und Vitamine

- Kichererbsen: enthalten jede Menge Ballaststoffe, die eine gesunde Verdauung fördern, und Eiweiße; zudem enthalten sie die Vitamine A, B, C und E und sind reich an den essentiellen Aminosäuren Lysin und Threorin, die der Körper für den Proteinaufbau benötigt

--Knoblauch: das darin enthaltene Allicin hemmt den Wachstum von Bakterien und Pilzen, zudem wirkt Knoblauch blutdruckregulierend

- Kokos: ist sehr selenhaltig, zudem enthält sie zahlreiche Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Vitamin C; das Kokosnussöl findet erfolgreich in der Kosmetik Anwendung

- Kräuterseitlinge: neben dem fantastischen Geschmack zeigen die Kräuterseitlinge einen hohen Eiweiß- und Mineralstoffgehalt, Ballaststoffe und B-Vitamine; daneben sind sie kalorienarm und stärken das Immunsystem

- Kürbiskerne: enthalten Phytosterole, die den Cholesterinspiegel senken, Linolsäure (vor allem konzentriert im Kürbiskernöl) wirkt gegen Bluthochdruck, Tryptophan ist ein natürlicher Stimmungsaufheller, sodass man gut gelaunt in den Tag starten kann

- Kurkuma: ist Träger des wertvollen Curcumin, das vielseitig zur Behandlung von Alzheimer bis Krebs angewendet wird

L

- Lauch(zwiebel): enthält Eisen (welches wichtig für die Energiegewinnung in den Zellen und zur Blutbildung ist), Kalium (zur Impulsübertragung an Muskel- und Nervenzellen), Vitamin C (immunsystemstärkend, wirkt sich positiv auf viele Stoffwechselprozesse aus) - zudem wirkt der Lauch durch seine ätherischen Öle verdauungsfördernd und entzündungshemmend

- Linsen (gelb oder rot): sind die Hülsenfrüchte mit dem höchsten Eiweißgehalt (der auch über dem von rotem Fleisch liegt); zudem enthalten sie viel Eisen und Zink, Vitamin B und weitere Spurenelemente

- Linsen (schwarz): liefern viel Eiweiß und Kohlenhydrate, dabei enthalten sie kaum Fett; zudem wirken sich die B-Vitamine positiv auf Nerven und Gehirn aus

- Löwenzahn: beugt vielen Krankheiten vor und enthält daneben zahlreiche Vitamine und Mineralien - genauere Infos kannst du unserem Artikel "Löwenzahn - heilendes Unkraut?"entnehmen

M

- Mandeln: sind bekannt für ihre positive Auswirkung auf Herzerkrankungen und den Cholesterinspiegel; sie enthalten zudem reichlich ungesättigte Fettsäuren und Eiweiß

- Mangold: weist einen hohen Gehalt an Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, B-Vitamine, Vitamin C und Antioxdantien (die wilden Radikalfänger) auf; die Pflanzenfärbstoffe wirken als Schutz für unsere Zellen und Schleimhäute; zudem trägt Mangold gut zur Entgiftung des Darms bei

- Mohn: nicht nur die Pflanze ist schön, sondern der Samen hat es in sich - er weist eine besonders günstige Zusammensetzung der Fettsäuren auf, daneben einen hohen Gehalt an Eisen, Calcium, Kalium und Magnesium (dadurch werden Herz, Hirn und Muskeln gestärkt) und reichlich Aminosäuren, wodurch die aufgenommenen Proteine besser verwertet werden können

N

O

- Oliven (grün): die ungesättigten Fettsäuren der grünen Oliven senken das Risiko der Erkrankung an Krebs, Osteoporose und Kreislauferkrankungen; danaben enthalten sie viel Natrium, Calcium, Phosphor, Eisen; Vitamin A und Fölsäure (ein weiteres Plus ist, dass man bei grünen Oliven keine Angst vor dem Farbstoff Eisen-II-Gluconat haben muss, da diese lediglich in Salzlake eingelegt werden)

- Oliven (schwarz): sind die voll ausgereifte Varianten der grünen Oliven, sie enthalten aber mehr Eisen als diese - du solltest bei Einkauf darauf achten, dass es tatsächlich ausgereifte schwarze Oliven sind und nicht nur mit Eisen-II-Glucocat gefärbte grüne Oliven (besser auf die Zutatenliste schauen)

- Olivenöl: durch den regelmäßigen Verzehr von Olivenöl erkranken in den Mittelmeerländern weniger Menschen an Arteriosklerose, Herzinfarkt und Dickdarmkrebs als in den nördlicheren Regionen Europas - denn Olivenöl enthält einfach ungesättigte Fettsäuren, die den negativen LDL-Cholesterinspiegel senken und Polyphenole, die sich positiv auf Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht und Entzündungen auswirken; zudem ist Olivenöl dank Vitamin E und Antioxidantien eine Wohltat für die Haut (auch äußerlich angewendet)

- Orangen:  sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen; stärken das Immunsystem und schützen vor Infektionen durch den hohen Vitamin-C-Gehalt; die weiße Haut enthält krankheitsbekämpfende sekundäre Pflanzenstoffe

P

- Paprika (rot): ist einer der besten Lieferanten an Vitamin C

- Pastinaken: weisen einen hohen Gehalt an Kalium, Vitamin C, Folsäure, Vitamin E, Eisen, Magnesium, Calcium und Phosphor auf; damit sind sie besonders gut für Schwangere geeignet; dazu sind Pastinaken ballaststoffreich

- Pekannüsse: wirken extrem antioxidativ und cholesterinspiegelsenkend, sind gut für die Herzgesundheit und unterstützen die Muskel- und Nervenfunktion; zudem enthalten sie Ballaststoffe, Kalium, Magnesium, Vitamin E, Selen und viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren

- Pepperoni: tötet Krankheitserreger ab, stärkt die Verdauung und regt den Stoffwechsel an; äußerlich auf der Haut angewendet steigert sie die Durchblutung und kann Bewegungsschmerzen lindern

- Petersilie: ist ebenfalls ein ausgezeichneter Lieferant an Vitamin C

- Pfeffer (schwarz): enthält das wertvolle Piperin, welches entzündungshemmend, fiebersenkend und immunstärkend wirkt; zudem hilft schwarzer Pfeffer bei Atemproblemen, reguliert die Verdauung und regt die Produktion von Endorphinen (den Glückshormonen) an

- Pilze (allgemein): sind reich an essentiellen Aminosäuren, dem Baustein der Eiweiße, und enthalten daneben kaum Fett; zusätzlich liefern sie Kalium, Magnesium, Mangan, Zink, Selen und B-Vitamine; bewährt haben sich diese in der chinesischen Medizin

Q

- Quinoa (weiß): ist als das Kraftkorn der Inka bekannt: er enthält hochwertige Proteine und essentielle Aminosäuren (u. a. Lysin); dazu viel Eisen, Magnesium und Kalzium; die im Öl enthaltenen ungesättigten Fettsäuren (u. a. Omega 3) wirken sich gut aus auf Cholersterinspiel und Herz-/Kreislaufsystem

R

- Radicchio: enthält neben Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen Bitterstoffe, die den Stoffwechsel anregen und den Cholesterinabbau fördern

- Radieschen: enthalten Senföl, welches antibakteriell wirkt und gegen Magen-Darm-Verstimmungen hilft

- Rucola: ist eine gute Quelle für Eisen, Kalzium, Kalium, Vitamin A und C; die darin enthaltenen Senföle (diese sind verantwortlich für den scharfen Geschmack und zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen) wirken antioxidativ und gegen Krebs

- Reis (schwarz): ist eine Vollkornsorte, enthält damit Ballaststoffe und daneben einen sehr hohen Anteil an Antioxidantien, die Herz- und Gefäßerkrankungen, Krebs und anderen Erkrankungen vorbeugen

- Reis (weiß): wird in Asien aus gutem Grund sehr geschätzt - er ist ein guter Energielieferant durch den hohen Kohlenhydratanteil und hält wegen den Ballaststoffen lange satt, durch den hohen Kaliumanteil wird der Stoffwechsel gefördert und damit das Herz-Kreislauf-System entlastet, die B-Vitamine sorgen für die Nervengesundheit - du solltest bei Reis auf Vollkorn-/Naturreis-Sorten zurückgreifen, da diese noch alle Nährstoffe enthalten

- Romanesco: ist nah verwandt mit Blumenkohl, hat aber eine bessere Zusammensetzung der Inhaltsstoffe und sieht auch noch richtig appetitlich aus - er enthält massig Provitamin A, Vitamin C und Karotin, dies wirkt sich gut auf dein Sehvermögen, Zellwachstum und Immunsystem aus; Kalium regelt deinen Wasserhaushalt und sekundäre Pflanzenstoffe kurberln deine Radikalaktivität an, die vor Krankheiten schützt; durch seine zarte Struktur ist Romanesco leicht verdaulich; dank wenig Fett und Kalorien ist er auch für Figurbewusste geeignet

- Rote Bete: enthält die Vitamine A, B, C, Folsäure und Eisen, welches an der Blutbildung beteiligt ist; zudem wirkt sie Bluthochdruck entgegen, fördert die Durchblutung und Muskelregeneration und steigert bei regelmäßigem Verzehr die Leistungsfähigkeit und Vitalität

- Rosmarin: wird wegen seiner anregenden Wirkung zur Behandlung von niedrigem Blutdruck eingesetzt; wirkt u. a. antibakteriell, entzündungshemmend und krampflösend; dieses kleine Wundermittel hilft aber auch bei Gicht, Rheuma, Kopfschmerzen und Verdauungsstörungen

S

- Salat (grün): ist reich an Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen und dadurch vor Krankheiten schützen und die Alterung verlangsamen, Folsäure und Eisen

- Sesam: weist einen hohen Gehalt an Calcium und Magnesium auf, welches die Knochen und das Herz stärkt - durch das ausgewogene Verhältnis zwischen Magnesium und Calcium lassen sich die beiden Stoffe sehr gut vom Körper aufnehmen, das macht Sesam zu einem der besten Calcium-Lieferanten; die Kombination aus Eisen, Selen und Zink stärkt das Immunsystem; zusammen mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln wird eine antioxidative Wirkung freigesetzt

- Soja (allgemein): enthält 36% Proteine, die den Körper mit essentiellen Aminosäuren versorgen; ungesättigte Fettsäuren (besonders viele sind im Soja-Öl enthalten); Ballaststoffe, viel Kalium, Magnesium, Eisen, Mangan, B-Vitamine und Vitamin E; Isoflavone, welche einen positiven Einfluss auf den menschlichen Körper haben, darunter Krebsprophylaxe und Linderung von Wechseljahrsbeschwerden; Lecitin, welches den Cholesterinspiegel reguliert, Gallensteinbildung verhindert und wichtig für die Zellatmung ist

- Soja-Joghurt: für dessen Herstellung wird Sojamilch mit Milchsäurebakterien versetzt - im Gegensatz zu Kuhmilchjoghurt enthält er kaum Fett und ist cholesterin-, gluten- und laktosefrei

- Sonnenblumenkerne: bestehen zu 90% aus ungesättigten Fettsäuren; sie stärken das Herz-Kreislauf-System und die Knochen, wirken präventiv bzgl. Parodontose und Zahnfleischbluten; als Beauty-Tipp machen die Sonnenblumenkerne glatte Haut und glänzendes Haar

- Spargel (grün): ist reich an Ballaststoffen, die die Verdauung regeln und enthält zahlreiche Vitamine, u. a. Vitamin C, K, E, Betacarotin und Biotin, zudem hilft er beim Zellstoffwechsel

- Spinat: weist einen relativ hohen Eisengehalt auf, ist kalorienarm und enthält daneben Kalium, Magnesium, Vitamin C, B-Vitamine und Beta-Carotin; durch diese Nährstoffkombination wirkt sich der Verzehr von Spinat u. a. positiv aus auf die Augen, Muskeln-/Nervenfunktion, Blutdruck, Krebserkrankungen, Gedächtnis - um das Eisen besser aufzunehmen, solltest du dabei ein Glas Orangensaft trinken

- Sprossen: sind reich an Ballaststoffen; diese enthalten sogar mehr Mineralien, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe als die später ausgewachsene Frucht

- Steinsalz: enthält natürliches Jod

- Süßkartoffeln: enthalten reichlich Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken, Flosäure, sekundäre Pflanzenstoffe für die Stärkung des Immunsystems; sie regulieren den Blutdruck, sind ballaststoffreich, krampf- und stresslösend; übrigens sind sie roh auch sehr lecker

T

- Thymian: ist als Heilpflanze bekannt und hat eine besonders heilsame Wirkung auf die Atmungsorgane

- Tomaten: enthalten Lycopin, den natürlichen Farbstoff, der für deren rote Farbe sorgt und bei Menschen das Risiko der Erkrankung an Krebs, Osteoporose und Kreislauferkrankungen senkt

- Tofu: enthält viel Eiweiß und Eisen, ist cholesterinfrei und leicht verdaulich

- Trüffel: nicht nur wegen seines besonderen Geschmacks ist Trüffel sehr begehrt - er glänzt mit einem beachtlich hohen Eiweiß-, Ballaststoff- und Eisengehalt - bei uns in den meisten Lebensmittelgeschäften ist der schwarze Sommertrüffel erhältlich

U

V

- Vollkornprodukte: sind (im Gegensatz zu Weißmehlprodukten) reich an Ballaststoffen, die die Verdauung regulieren

W

- Walnüsse: bieten einen hohen Gehalt von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, daneben Vitamin E, B-Vitamine und Kalium; durch den regelmäßigen Verzehr kannst du Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und den Blutfettwert positiv beeinflussen; außerdem ist das Kalium gut für die Nerven und Muskeln

- Weintrauben: zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen süßen Geschmack haben und trotzdem sehr gut für Diäten geeignet sind - das liegt am hohen Kalium-Anteil, welcher den Wasserhaushalt im Körper reguliert; daneben enthalten sie Phosphor, Eisen, Natrium, Magnesium, Calcium, Vitamin B und C; dadurch wirken sie blutreinigend, entgiftend, immunstärkend, cholesterinsenkend und stoffwechselanregend; die Antioxidantien bekämpfen freie Radikale und beugen damit Krankheiten und Alterungsprozesse vor (rote und blaue Trauben enthalten davon mehr als weiße)

X

Y

Z

- Zitronen: sind reich an Vitamin C und Antioxidantien, besitzen eine antibakterielle Wirkung, entgiften den Körper, stärken das Immunsystem, die darin enthaltenen Enzyme unterstützen die Verdauung, die Schale enthält wertvolle ätherische Öle

- Zitronenmelisse: zählt zu den Heilkäutern und wird zur Beruhigung des Nervensystems (nervöse Herzbeschwerden, Unruhe, Reizbarkeit, Schlafstörungen) und weiteren nervlich bedingten Beschwerden eingesetzt

- Zucchini: sind ein kalorienarmes Gemüse, welches aber reich an Calcium, Eisen, Beta-Carotin und Kalium ist; diese Kombination an Vitaminen und Minaralstoffen hilft beim Aufbau der Knochen, der Blutbildung, unterstützt das Sehvermögen und ist wichtig für die Nerven und Muskeln

- Zwiebeln (rot): haben doppelt so viele Antioxidantien wie ihre weißen/gelben Exemplare, wirken gegen Krebs und (chronische) Entzündungen; daneben regt die rote Zwiebel die Produktion des körpereigenen Entgifters Glutathion an

Unser Lebensmittellexikon wird laufend ergänzt und aktualisiert!

Quellen: nährwerttabelle, vegansports.eu, apotheken-umschau.de, http://baerlauch.die-heilpflanze.de/inhaltstoffe.htm, br.de, dr-feil.com, ernaehrung.de,  fid-gesundheitswissen.de, gesuender-abnehmen.de, gesund.co.at, gesunde-pilze.de, gesundesessen.org, gesundheit.com, gesundheit.de, gesundheit.gv.at, gesundheits-fakten.de, gymondo.de, heilkraeuter.de, hundertorangen.de, knoblauchinfo.de, kokos-nuss.de, lebensmittellexikon.de, lebensmittel-warenkunde.de,  lexikon-der-schoenheit.de, lifeline.de, linsenvergnuegen.de, nature.de, ndr.de, onmeda.de, paradisi.de, peta2.de, purepepper.de, reishunger.de, sancular.de, schwarzebohnen.de/inhaltsstoffe-und-naehrwerte.php; simplelife.de, soja.net, stilecht-kochen.de, tomatendanderes.de, trockenfruechte.com, vegetarierwerden.info, welt.de, wissenschaft-aktuell.de, zentrum-der-gesundheit.de