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Endstation Schlachthof - Rekord im Massenmorden

Seit Jahren werden wir über die tragischen Zustände deutscher Schlachthöfe informiert. Millionen Tiere leiden unter unvorstellbaren Schmerzen, teilweise erleben diese Tiere ihre eigene Zerlegung bei vollem Bewusstsein.

Diese ständigen Diskussionen zwischen Politik und Fleischindustrie bzw. deren Verbänden - und? Was ändert sich? Fakt ist doch - wir (fr)essen zu viel Fleisch und Wurst! Wir wissen von diesem Leid und sind zu feige etwas zu ändern - nämlich den Tieren zu helfen!


Schon wieder berichten die Medien über Tierquälereien in bayerischen Schlachthöfen. Echauffiert über die Brutalität anderer Menschen - doch die Bratwurst schmeckt schon wieder. Von Mitgefühl keine Spur, im Gegenteil! Verzichtet man bewusst auf tierische Produkte, wird man als extrem bezeichnet! Wir werden Euch mal aufzeigen, was extrem ist:

  • dass wir (Deutschland) Weltmeister im Schweinefleisch(fr)essen sind.
  • Jährlicher Verbrauch (2014): 4.295.000 Tonnen - das entspricht einem pro Kopf Verbrauch von 53,0 kg. Ziehen wir die Vegetarier und Veganer ab, liegt der pro Kopf Verbrauch jährlich bei rund 59,0 kg.
  • zusätzlich verbrauchen wir jährlich (2014) 1.046.000,4 Tonnen Kalb- und Rindfleisch, pro Kopf Verbrauch 12,9 kg.
  • und 62.000,2 Tonnen Schaf- und Ziegenfleisch.
  • Hinzu kommen Millionen von Hühnern, Puten, Gänsen, Pferden, Fischen und und und.....

Aktualisierung 12.12.2018

  • Jährlicher Verbrauch (2016): 4.125.000 Tonnen Schweinfleisch - das entspricht einem pro Kopf Verbrauch von 50,2 kg.
  • Zusätzlich verbrauchen wir jährlich (2016) 1.186.400 Tonnen Kalb- und Rindfleisch, pro Kopf Verbrauch 14,1 kg.
  • und 75.400 Tonnen Schaf- und Ziegenfleisch, pro Kopf 0,9 kg.

 

  • dass wir immer dicker werden. Die Fettleibigkeit in unserer Wohlstands- gesellschaft wird auch noch unterstützt durch XXL-Kleidergrößen, XXL-Schnitzel und molligen Models. Ist das wirklich sexy oder ist es nicht eher eine Zumutung für unsere Krankenkassen und somit dem Beitrags-zahler?

  • dass wir uns von "angeblich" glücklichen Tieren in der Werbung manipulieren lassen und unseren Kindern lachende Mortadella oder "la vache qui rit" (die lachende Kuh) - Käse servieren. Wie würden unsere Kinder reagieren, wenn wir ihnen das tatsächliche Trauerspiel zeigen?

  • dass wir unseren Planeten leer fressen. Wir Deutschen (fr)essen mehr Fleisch, als wir auf unseren eigenen Agrarflächen produzieren können. Während hierzulande bereits 16,8 Mio. Hektar genutzt werden, benötigen wir noch weitere 5,5 Mio Hektar aus dem außereuropäischen Ausland.

Fakt ist, dass wir weltweit über 60 Milliarden Tiere  jährlich schlachten und verzehren!

Wir nennen sie "Nutztiere" und rechtfertigen damit, dass es normal sei Tiere zu essen. Wir empfinden es als richtig, Tiere in Massen unter verheerenden Bedingungen zu züchten, einzusperren, zu foltern, zu demütigen und zu töten. Und wozu? Für unsere Gier und unsere Gaumeslust, denn von Hunger kann in unseren Breitengraden ja keine Rede sein!

Daher sagen wir "NEIN" - es ist weder normal, noch richtig! Tiere (auch die sogenannten Nutztiere) sind fühlende Wesen, sie sind intelligent und sozial. Man hat uns als Mensch die Verantwortung über unsere Tiere gegeben und diese müssen wir nun endlich wahrnehmen! Wir müssen lernen, unsere Tiere zu respektieren und deren Leben zu wahren. Für uns Menschen gibt es mehr als genug leckere und gesündere Alternativen zum essen!

Quellen: Verband Fleischwirtschaft, Fleischatlas

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