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Chrom VI in Lederbekleidung und Schuhen - immer noch ein Risiko?

Sechswertiges Chrom ist ein potentes Allergen. Klinische Untersuchungen beweisen, dass bereits geringe Mengen ausreichen, um allergische Reaktionen, wie z.B. Schwellungen und Blasen bei direktem Hautkontakt hervorzurufen. Dass Leder tierischen Ursprungs ist, weiss mittlerweile jeder.

Chrom VI - Risiko in Lederbekleidung und Schuhen - fairani

Wie wird Tierhaut zu Leder?

Die Verwandlung von Tierhaut in Leder bezeichnet man als "gerben". Durch chemische Prozesse werden die Häute haltbar und weicher gemacht. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Leder mit hohen Anteilen von ungesättigten Fettsäuren die Bildung von Chrom VI begünstigen. Weiterhin soll das Chrom VI bei der Gerbung aus den ungefährlichen Chrom III Verbindungen entstehen.

Das Problem heisst Vollzugsdefizit

Chrom VI - Risiko in Lederbekleidung und Schuhen - fairani

In Deutschland liegt das Problem anscheinend weniger an mangelnden Kontrollen, vielmehr am Vollzugsdefizit. Aus Kostengründen erfolgt die Herstellung der Lederware hauptsächlich in Ländern, wie China, Indien und Bangladesch, dort wo Umwelt- und Tierschutz nicht unbedingt eine große Rolle spielt. So werden mit dem Naturprodukt Milliarden umgesetzt.

 


Um diese Produktionsbedingungen zu umgehen und auf der sicheren Seite zu sein, kein Gift am Körper zu tragen, kaufe gezielt lederfreie Ware!

 

Quelle BfR

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